Der Tod eines nahen Angehörigen ist ein schmerzlicher Verlust und die Zurückgebliebenen sehen sich mit Trauer, Ohnmacht und Ratlosigkeit konfrontiert. Eine kirchliche Bestattung setzt dem die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten entgegen: Das Geleit zur letzten Ruhe bietet Trost durch Gottes Wort und Verheißung.

Dabei befiehlt die Gemeinde ihr verstorbenes Gemeindemitglied der Gnade Gottes an und bezeugt, dass Gottes Macht größer ist als der Tod.

Seit jeher lässt die Gemeinde Trauernden nicht alleine, sondern bietet Trost und Stütze im Gedenken und durch Jesus, der „dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium“ (2 Tim 1, 10).
Im Vorfeld zur kirchlichen Bestattung führen die Pfarrerin oder Pfarrer und Angehörige ein Gespräch. Dabei geht es auch um Inhalt und Ablauf der Trauerfeier.

Die Namen der Verstorbenen in unserer Gemeinde verlesen wir im Sonntagsgottesdienst und veröffentlichen sie im Gemeindebrief. Am Sonntag nach der Bestattung findet das Gebet zur Erinnerung an die Verstorbenen und für die Trauernden im Gottesdienst statt. Am letzten Sonntag des Kirchenjahres (im November vor dem 1. Advent) gedenken wir im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag noch einmal derjenigen, die im Lauf des Jahres verstorben sind. Die Angehörigen erhalten hierzu eine persönliche Einladung.